Was bedeutet es, eine Promoterin zu sein? (Interview)

Was bedeutet es, eine Promoterin zu sein? (Interview)

Als Promoterin oder international auch als selbstständige Booth Admin zu arbeiten und in die Messebranche einzusteigen kann vieles bedeuten: Den Beginn einer Tätigkeit, die später mal der Hauptberuf wird, einen guten Nebenjob oder auch einfach mal eine neue Erfahrung.

Sabrina arbeitet schon seit über 10 Jahren in diesem Job. Sie war eine Zeit lang in Indien hauptberuflich Schauspielerin und Regisseurin und hat dann nach ihrer Rückkehr nach Deutschland ihre Tätigkeit als Stand Promoterin aufgenommen, da sie sich möglichst schnell wieder in den deutschen Arbeitsmarkt einfädeln wollte. Wir haben ihr einige Fragen zu ihrer Hostesstätigkeit und den damit verbundenen Herausforderungen gestellt, die sie so nett war zu beantworten.

Gerade was die Auswahl von Kunden und Agenturen betrifft, hat Sabrina für sich selber festgestellt, dass sie mit der Zeit herausgefunden hat, zu wem sie passt und zu wem nicht. Modeljobs und internationale Kunden liegen ihr besonders, da sie vier Sprachen fließend spricht. Sie kennt ihren Wert und hat in den letzten Jahren leider einen beunruhigenden Trend in der Branche festgestellt: „Leider haben ein paar Agenturen angefangen hier die Preise massiv zu drücken. Ich arbeite erst ab einem gewissen Stunden- bzw. Tagessatz, da ich über viel Erfahrung, Know-how und Skills verfüge. In meinen Teamleiterjobs merke ich aber bereits wie die geminderten Preise sich auf die Qualität der Arbeit auswirken. Ich hoffe, dass dieser Trend wieder zu einer Gegenbewegung in der Preisentwicklung führt.“

Bei der Suche nach passenden Jobs steht man außerdem oft vor vielen Fragen. Die eine ist, durch welchen weg man Kontakt zu Arbeitgebern aufnimmt – direkt oder über eine Agentur. Durch Agenturen vermittelt zu werden mache es einem oft leichter, Jobs zu finden, sagt Sabrina. Aus Geldgründen sei es aber natürlich sinnvoller, sich direkt an Kunden zu wenden. An dieser Stelle bietet ExpoTor.com eine Möglichkeit, direkten Kontakt aufzunehmen und so möglichst viele unnötige Gebühren zu vermeiden.

Eine andere Frage ist, ob man lieber für internationale oder deutsche Kunden arbeiten möchte, sofern man in der Lage ist, sich etwas aussuchen zu können. Je nach Sprachbegabung und Flexibilität kann es leichter sein, sich für das Wohlbekannte zu entscheiden. Sabrina persönlich sagt aber: „Tatsächlich würde ich spontan sagen, ich arbeite lieber für internationale Kunden. Da kommen natürlich zum einen meine Sprachkenntnisse zum Einsatz, oft ist aber auch die Arbeitskultur eine andere und die Abwechslung ist ganz interessant“.

Obwohl der Beruf sehr anstrengend ist, bleibt Sabrina stets positiv. Die vielen Herausforderungen, die eine Messehostess an jedem Arbeitstag meistern muss, scheint sie leicht zu meistern, indem sie weiß, wie sie sich durch den Tag bringen kann. Auf die Frage, was ihr schlimmster und ihr bester Messeeinsatz war, antwortet sie: „Klar sind manche Jobs schlimmer oder besser als andere. Natürlich macht es mehr Spaß den ganzen Tag Gesellschaftsspiele zu spielen als in hohen Hacken regungslos neben einem Auto zu stehen. Allerdings bemühe ich mich (auch in meinem eigenen Interesse) immer das Beste aus der Situation zu machen. Wenn z.B. der Kunde nicht so nett ist, versuche ich mich mehr auf die Tätigkeit und die Messebesucher zu konzentrieren.“

Ihr zusammenfassender Kommentar dazu, wie sie den verschiedenen Herausforderungen auf der Messe entgegentritt, ist: „Wenn die Tätigkeit anstrengend ist, suche ich mir Wege den Tag angenehmer zu gestalten. Das meiste ist Einstellungssache.“

Author: Press A.
Company: ExpoTor



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